ebay zu teuer für Privatverkäufer

ebay zu teuer für Privatverkäufer

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Kaufen, Verkaufen - mir macht nach wie vor Spaß!

ebay

eBay wurde am 03. September 1995 in den Vereinigten Staaten von Pierre Omidyar gegründet. Seitdem befindet sich das Auktionshaus unter den Top E-Commerce Unternehmen weltweit.

Anfang wurde das Auktionen besonders von privaten Verkäufern genutzt, später kam auch der Handel von gewerblichen eBayern hinzu. Mittlerweile gibt es von eBay auch eine kostenlose Möglichkeit um gebrauchte Sachen an den Mann zu bringen und nennt sich eBay Kleinanzeigen. Allerdings verkauft man hier in der Regel nur an Menschen, welche in der näheren Umgebung wohnen. Daher bleibt eBay selbst, nach wie vor ein wichtiger Anlaufpunkt um seine gebrauchten und nicht mehr benötigten Dinge zu verkaufen.

Doch ab dem 04. Februar 2014 werden die Gebühren für private Verkäufer bei eBay teurer. Die Verkaufsprovision wird von 9 auf 10 Prozent angehoben. Die maximale Gebühr wird bei 199 Euro liegen, bis jetzt lag diese bei einem Maximum von 75 Euro. Es wird aber nicht nur teurer bei eBay, die ersten 20 eingestellten Angebote werden unabhängig vom Startpreis kostenlos sein. Erst ab dem 21. Artikel werden Gebühren in Höhe von 50 cent für das Einstellen fällig. Bisher wurde die Einstellungsgebühr nach Höhe des Start- beziehungsweise Festpreises berechnet, dies fällt nun weg und es spielt auch keine Rolle mehr, ob man über Auktionen oder Festpreis-Angebote einstellt.

Zusätzliche Fotos kosten nach wie vor Geld aber zukünftig kann man 12 Fotos kostenlos hochladen. Bisher war dies auf ein Bild begrenzt, dass ist schon mal ein netter Unterschied und für Käufer und Verkäufer von Vorteil, da Bilder oft mehr aussagen als Text. Desweiteren wird dieses System auch für alle Kategorien vereinheitlicht, bisher gab es noch Unterschiede, je nach dem in welche Kategorie man etwas einstellte.

Für kleinere Zusatzdienste verlangt eBay ebenfalls weniger, als bisher. Möchte man die Sichtbarkeit von seinen Produkten erhöhen, zahlt man dafür nur noch 60 Cent statt 1,25 Euro. Stellt man etwas in zwei Kategorien ein, zahlt man dafür nur noch 50 Cent.

Okay, damit wird das erste Online-Auktionshaus etwas teurer und hier und da aber etwas praktischer. Mehr Bilder werden das Verkaufen noch etwas vereinfachen. Sieht man sich nach eBay Alternativen um, wird man nichts passendes finden. Da man bei der Konkurrenz zum größten Teil um einiges weniger für seine Produkte erhalten oder man trifft auf eine geringere Kundschaft. Im Großen und Ganzen bleibt eBay und eBay Kleinanzeigen für mich an erster Stelle für den Verkauf von gebrauchten Dingen.


Ein paar eBay Alternativen möchte ich euch trotzdem noch zeigen
Beispiel bei Verkauf einer gebrauchten xbox one

xboxone

  • reBuy – Technik und Multimedia Ware – 335 Euro
  • wirkaufens – ebenfalls nur Technik-Produkte – nicht gefunden
  • momox – hier gibt es auch Kleidung im Portfolio – nicht gefunden
  • cyberport (Flip4new) – zusätzlicher Gutschein möglich – 320 Euro

Okay, die Idee mit dem Gutschein finde ich von cyberport echt gut. Für eine xbox one, welche ich vor ca. 2 Wochen mir für 500 Euro gekauft habe, würde ich hier 320 Euro plus 30 Euro Gutschein erhalten. Was einem Verlust von etwa 150 Euro bedeuten würde, natürlich muss man dafür auch ein gutes Produkt vorweisen, ohne Gebrauchs-spuren und mit Original Verpackung, etc. Bei eBay würde ich in etwa 450 Euro erhalten, davon würden dann 45 Euro an ebay gehen. Daher ist Cyberport für mich die beste eBay Alternative, aber eben auch nur was Technik-Produkte betrifft.

Der größte Vorteil bei eBay bedeutet für mich das Bewertungssytem, was ich sonst nur von gewerblichen Online-Shops kenne. Ich sammel einfach gern positive Bewertungen, dies ist für mich ein netter Anreiz, klar bedeutet es auch etwas mehr Arbeit gegenüber reBuy und Co. aber das ist es mir wert. Wo verkauft ihr denn gern eure nicht mehr benötigten privaten Sachen? Habt ihr für mich vielleicht noch einen Tipp für eine tolle eBay Alternative?