Bitcoin-Raub von einem Web-Wallet

Bitcoin-Raub von einem Web-Wallet

Virtueller Raub, Beute ist über 1 Million Euro wert!

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Hacker raubten am 26. Oktober 2013, die Bitcoin-Bank von inputs.io aus. Erst zwei Wochen nachdem Hacker-Angriff wurden die Kunden vom Bank-Chef über den Vorfall informiert.

Bitcoin-Raub verursacht 1,2 Millionen Schaden

Der Chef will einen Teil der Verluste, durch sein eigenes Guthaben ersetzen. Er nennt sich selbst „Tradefortress“ und ist gerade mal um die 18 Jahre alt. Seinen wahren Namen hält er geheim, sozusagen ein anonymer Bank-Chef. Insgesamt wurden 4.100 Bitcoins entwendet, was zur Zeit einem Wert von 1,2 Millionen Euro entspricht.

Inputs.io ist ein Web-Wallet, welche eine Bitcoins-App für Smartphones anbietet, womit man einen kleinen Teil immer bei sich tragen kann. Dieses Wallet sollte, einer der sichersten seiner Art sein, laut Betreiber. Dafür zahlten Kunden sogar einen kleine Gebühr, doch die Hacker fanden eine Lücke im Sicherheitssystem.

Eigentlich sind Bitcoins sicherer als Echtgeld, aber man ist eben selbst für die Aufbewahrung verantwortlich. Daher ist es auch sicherer, diese Währung selbst zu sichern, anstatt externen Anbietern zu vertrauen.

So kann man heutzutage komplett virtuell eine Bank ausrauben, ohne sich die Finger schmutzig machen zu müssen, schon eine verrückte Online-Welt.

Tradefortress entschuldigte sich bei seinen Kunden mit dem Satz:

„Es tut mir leid, und es ist eine Untertreibung zu sagen, dass ich sehr traurig bin, dass das passiert ist.“

Insgesamt erhalten die bestohlenen Kunden aber 40 bis 75 Prozent an Bitcoins zurück. Dadurch das der Kurs in den letzten zwei Wochen so angestiegen ist, dürften sie nicht viel ärmer als vorher sein.

Durch diesen Bitcoin-Raub könnte der Kurs wieder etwas fallen, zur Zeit liegt er bei 215,66 Euro.


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