Vorsicht vor Keylogger Hard- und Software!

3 3525
keylogger

Keylogger sind Hard- beziehungsweise Software, welche die Aufgabe hat, Eingaben von Benutzern zu speichern. 

Dabei werden Tastatur-Anschläge und Mausbewegungen von Computer Nutzern unwissend gespeichert. Einige Keylogger zeichnen sensible Daten erst bei bestimmten Schlüsselwörtern auf, um Speicherplatz zu sparen. Am meisten, wollen Cyber-Kriminelle damit an vertrauliche Daten wie Passwörter und Pins gelangen.

Diese Software wird von Hackern auf verschiedenen Wegen auf die PCs oder Laptops von den Nutzern geschleust. Einige Programme speichern die gesammelten Eingaben auf dem PC, andere versenden sie direkt an einen Computer von einem Hacker per Internet. Teilweise kann man die Software auch direkt im Internet downloaden, zum Beispiel das Tool Refog bei chip.de

Dann gibt es noch die sogenannten Hardware-Keylogger, diese Methode wird gern verwendet, wenn der Zugang zu dem Computer nicht  möglich ist. Zum Beispiel, wenn dieser keinen Zugriff auf das Internet hat oder gut vor solchen vor solchen Schad-Software geschützt ist. Die Hardware-Variante wird direkt zwischen Tastatur und Rechner gesteckt und können leider in ein paar Sekunden angebracht werden. Die Daten werden dann direkt per Funk, Netzwerk oder manuell ausgelesen. Bei Amazon kann man einen USB Keylogger frei erwerben, es wird keine zusätzliche Software oder Treiber benötigt.

In Deutschland darf man Keylogger an fremden Computern nicht legal einsetzen. An Firmencomputern, darf man dies, lediglich mit einer Zustimmung vom Betriebsrat.


Schutzmethoden vor Keyloggern

Wenn man sich schützen möchte, ist es ratsam ein Anti-Spyware Program oder ein Antivirusprogramm zu installieren und dieses stehts auf dem aktuellen Stand halten.

Sitzt man an einem fremden Rechner, zum Beispiel in einem Internet-Cafe. So kann man für sensible Daten wie Passwörter einen kleinen Trick verwenden. Meldet man sich auf einer Webseite an, sollte man sein Passwort etwas durch einander bringen. Indem man sein Passwort eingibt, bei der Eingabe aber das Passwort-Feld mit dem Cursor verlässt (zum Beispiel in die Adresszeile) und dort irgendwelche Buchstaben eingibt.

Dann hilft es natürlich auch, wenn man Passwörter nicht doppelt für mehrere Dienste verwendet. Damit bei gestohlen Daten nicht sofort jeder Account gefährdet ist.

Vor Hardware-loggern kann man sich mit einer virtuellen Tastatur bei der Eingabe von sensiblen Daten, schützen. Oder man prüft regelmäßig die Kabel zwischen Tastatur und Rechner, besonder bei Firmen-PCs, sollte man dies tun.


Werbung
gdata.de - G Data Software AG