Apple und PayPal mögen Bitcoins nicht

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bitcoins

Bitcoins, die digitale Währung der Nerds wird immer beliebter unter den Usern, mittlerweile ist sogar ein Bitcoin-Preisschild für lokale Läden erschienen. Doch einige große Unternehmen wie PayPal und Apple haben etwas gegen diese neue virtuelle Währung.

Apple schmeißt die letzte verfügbare BTC-Geldbörse aus dem App-Store

Im Apple Store gab es zuletzt nur noch eine sogenannte Bitcoin-Geldbörse (Blockchain), doch nun wurde auch diese aus dem App Store entfernt. Diese App war seit ca. zwei Jahren im Store und wurde 120.000 Mal heruntergeladen, mit ihr konnte man Bitcoin-Zahlungen abwickeln. Nun existiert dafür erst einmal gar keine App mehr, schade. Laut dem Betreiber dieser App, erfuhr man von Apple als Grund für den Rausschmiss nur, dass es sich um ein ungelöstes Problem handelt. Damit kann man aber leider nicht wirklich etwas anfangen, wenn das Problem nicht beim Namen genannt wird.

blockchain

Dadurch sind die Betreiber von Blockchain mehr als sauer und beschuldigt Apple mit dem Satz „Das Handeln von Apple zeigt einmal mehr die wettbewerbswidrige und willkürliche Anlage der App-Store-Richtlinien, deren Ziel es offenkundig ist, Apples Monopol für Bezahlungen zu bewahren, statt die Bedürfnisse und Wünsche der Nutzer zu berücksichtigen.“

Des Weiteren wurde eine Petition gestartet mit dem Motto „Wir benötigen eine Bitcoin-Geldbörse, und wenn Apple keine ausliefert, wechseln wir zu Android.”, allerdings unterzeichneten erst 2.500 Personen diese Petition. Andere Bitcoin Apps wurden ebenfalls von Apple ohne einen öffentlichen Grund zu nennen einfach entfernt. Gerüchten zufolge, könnte es sein, dass Apple eine eigene virtuelle Währung vorbereitet.



PayPal hat ebenfalls etwas gegen diese Konkurrenz Währung

Bei PayPal sieht es für Bitcoin Fans auch nicht mehr so rosig aus. Nutzer welche sich mit Bitcoins beschäftigen und dafür teilweise auch PayPal benutzen erhalten seit Mitte Januar vermehrt Warnungen per Telefon oder E-Mail, dies einzustellen. Sonst droht eine permanente Account Sperrung und das aufgeladene Guthaben wird natürlich nicht mehr ausgezahlt sondern einfach eingefroren.

Laut den AGB ist eine Tauschbörsen Aktivität untersagt aber selbst wenn man Info-Material oder Ausrüstung mit Paypal bezahlt, ist dies ein ausreichender Grund um eine Sperrung des Accounts zu riskieren. Warum so extrem gegen diese (neue) Währung vorgegangen wird, ist natürlich nur spekulativ zu beantworten. Man sieht aber wahrscheinlich eine gewisse Konkurrenz oder sogar eine Gefahr für das eigene Geschäft. Einige Experten sehen sogar eine Gefahr gegenüber der beliebten Anlage Gold.

Einige Kunden wollen Paypal daher nun anklagen, inwieweit sie damit Erfolg haben, steht noch in den Sternen. Erstaunlicher Weise gehört Paypal ja seit 2002 zu eBay und eBay mag diese Währung wieder rum. eBay erwägt bereits ob man die Währung als Zahlungsmittel akzeptiert. Diese Meldung von eBay brachte damals einen enormen Kursanstieg mit sich und eine Rubrik für Bitcoin und andere virtuelle Währungen wurde ebenfalls auf dem Marktplatz eingerichtet.

Schon verrückt, Nutzer lieben diese Währung, Cyberkriminelle auch und einige Zentralbanken und andere Unternehmen, wie Paypal und Apple versuchen jetzt mit aller Macht dagegen vorzugehen. Wer wird dieses Spiel am Ende wohl gewinnen? Bitcoins sind jedenfalls am Meisten von ihrem Kurs abhängig und dieser liegt derzeit bei 531,31 Euro.


Update am 10.02.2014 Interessanterweise arbeiten Apple und PayPal nun zusammen. Zumindest kann man nun auf PayPal einen iTunes Code erwerben, welcher 10 Prozent Rabatt gewährleistet. Jeder kennt es, will man bei iTunes etwas bezahlen braucht man in der Regel eine Kreditkarte oder eine iTunes Card, nun kann man etwas einfacher mit Hilfe von PayPal sein Guthaben auf iTunes aufladen und spart sogar etwas.

URL zum Angebot: Neu bei PayPal. Der iTunes Code.